Empfehlung für Coaches zur Durchführung von Team- und Einzelcoachings;
Ein Coaching verfolgt drei Arten von übergeordneten Zielen: Ziele des Auftraggebers, Ziele der Coachees und Ziele des Coachs (bei Privatkunden sind Coachee und Auftraggeber identisch). Eventuelle Konfliktsituationen sind vor Beginn des Coachings zu reflektieren und sollten bei entsprechenden Bedenken des Coaches zur Ablehnung des Auftrags führen. Zur Abbildung dieser Ziele sind Formalien notwendig, die den Rahmen für Qualität bilden.
Vor Auftragsannahme findet ein Vortreffen mit dem Auftraggeber bzw. des Coachee statt. Innerhalb des Vortreffens werden die Interessen und Ziele des Auftraggebers bzw. des Coachees und anderer Beteiligter klar herausgearbeitet. Rahmenbedingungen und vorhandene Ressourcen werden ermittelt. Da der gesellschaftliche Hintergrund (wie z.B. berufliche Tätigkeit oder familiärer Hintergrund) und die spezifische Problemsituation des Coachees wichtige Informationen für die Durchführung eines Coachings sind ist auch hierauf im Vorgespräch zu achten.
Bereits bei Einstellung eines Angebots werden die möglichen Ziele und die einbezogene Gruppe klar definiert. Aus der Formulierung sollte klar erkennbar sein, welchen Zweck das Coaching verfolgt und welchen Zweck einzelne Phasen haben. Eine Möglichkeit, die Zeitplanung einzusehen ist vorzusehen.
Die Teamzusammensetzung muss der Coachingzielsetzung entsprechen. Voraussetzung hier
ist eine arbeitsfähige Kleingruppe mit maximal acht Teilnehmern.
Die Räumlichkeiten müssen ein ungestörtes Arbeiten erlauben. Die Bestuhlung muss flexibel sein, so dass unterschiedliche Arbeitsformen möglich sind. Als besonders geeignet werden temporäre Visualisierungsflächen wie whiteboards in Kombination mit statischen Flächen zur permanenten Visualisierung oder ähnliche Visualisierungsmöglichkeiten angesehen.
Für ein Coaching ist ein Rahmenkonzept zum zeitlichen Ablauf und zur inhaltlichen Fokussierung zu erstellen. Das Konzept soll auf der jeweiligen Problemsituation sowie am fachlichen und persönlichen Hintergrund der Coachees ausgerichtet sein. Die Ziele des Coachings sind zu Beginn des Coachings zu benennen.
Nicht selbst erstelltes Coachingmaterial, wie z.B. Tests, sind in jedem Fall durch den Coach auf Aktualität zu prüfen und ggf. durch eigenes Material zu ergänzen. Entsprechende Auswertungen sind nur auf dem Hintergrund einer professionellen Vorbildung zu interpretieren und angemessen und potentialorientiert an den Coachee zu kommunizieren.
Zu Beginn jedes Coachings ist ein möglicher Ablauf durch den Coach vorzustellen. Bei aktuellen Themen oder anderen emotional wichtigen Punkten sollte dies im Coaching aufgegriffen werden, von der Ursprungskonzeption kann und soll in solchen Fällen abgewichen werden.
Jedes Coaching ist sinnvoll zu strukturieren. Der Coaching konzipiert das Coaching auf Basis der Ziele und Hintergründe des Coachees und angemessenen Interventionsmethoden.
Am Ende des Coachings werden das erreichte Ziele, noch offene Punkte sowie der Coaching- prozess als solcher zwischen dem Coach und dem Coachee diskutiert. Bei Kritikpunkten an der Arbeit des Coaches sollten die allgemeinen Feedbackregeln zum Einsatz gelangen. Bei einer nachhaltigen Unzufriedenheit des Coachees mit dem Verlauf oder Abschluss eines des Coachings kann der dvct e.V. gebeten werden, zu einer Vermittlung beizutragen. Im Ergebnis können solche Prozesse zum Ausschluss eines Mitglieds des dvct e.V. beitragen.
Wenn Coachee und Auftraggeber unterschiedliche Personen sind, sollte ein Coach gegenüber dem Auftraggeber Auskunft über Umfang und Zeitpunkte der Coachingsitzungen geben. Die Weitergabe von Coachinginhalten sollte grundsätzlich nur von Coachee zu Auftraggeber erfolgen, wenn dies vom Auftraggeber gewünscht und der Coachee ausdrücklich einwilligt.
Es ist eine Dokumentation zu führen.
Jedes Coaching ist sinnvoll zu strukturieren. Der Coaching konzipiert das Coaching auf Basis der Ziele und Hintergründe des Coachees und angemessenen Interventionsmethoden.
Wenn Coachee und Auftraggeber unterschiedliche Personen sind, sollte ein Coach gegenüber dem Auftraggeber Auskunft über Umfang und Zeitpunkte der Coachingsitzungen geben. Die Weitergabe von Coachinginhalten sollte grundsätzlich nur von Coachee zu Auftraggeber erfolgen, wenn dies vom Auftraggeber gewünscht und der Coachee ausdrücklich einwilligt.
Es ist eine Dokumentation zu führen.