psychische Störungen, bei denen die Betroffenen entweder übermäßig euphorisch (manisch) oder übermäßig niedergeschlagen (depressiv) bzw. beides abwechselnd sind, ohne dass eine organische Ursache vorliegt.
1920 von J. H. Schultz begründete psychotherapeutische Methode der "konzentrativen Selbstentspannung", durch erlernbare Übungen die Beherrschung von sonst nicht willkürlich beeinflussbaren körperlichen und seelischen Funktionen zu erlangen, wodurch psychisch-vegetative Störungen (z. B. Verkrampfungszustände, Schlaflosigkeit) behoben werden können.
Betriebsblindheit entsteht durch die routinierte Konzentration auf ein Thema oder eine Tätigkeit, wodurch anderes der Aufmerksamkeit entzogen wird. Betriebsblindheit trägt einerseits zur Leistungsfähigkeit bei, sie ermöglicht auch Spitzenleistungen, kann aber auch zu Überraschungen führen, wenn unbemerkt Relevantes in der Organisation oder deren Umfeld geschieht. Im Management ist die "Wirkwelt" häufig größer als die "Merkwelt", was zu Irritationen, Widerständen oder gar betrieblichen Verlusten führen kann. Abhilfe ist beispielsweise durch institutionelle Vorkehrungen (Feedbackschleifen), journalistisches Fragen (wer, was, wo, wann, warum?) oder die Anreichung der Innensicht durch die Außensicht von Kunden (überhaupt allen "Stakeholdern"), Beratern oder Coachs möglich.
Eine Ebene in der zwischenmenschlichen Kommunikation. (siehe Watzlawik, Schulz von Thun). Häufigste Unterscheidung: Objekt- und Beziehungsebene) Auf der Beziehungsebene ist durch die Art der Kommunikation erkennbar, in welcher Beziehung Menschen zueinander stehen.
beschreibt den vollständigen und für die Betroffenen zunächst unerklärlichen Motivationsverlust und geht häufig mit körperlichen Symptomen einher. Das "Ausbrennen" geschieht nicht schlagartig, sondern geht schleichend voran. Zentrale Faktoren bei der Entstehung von Burnout sind auf der personalen Ebene oft mit großem Engagement verfolgte Ziele und Bedürfnisse, die nicht oder nur mit großen Opfern er-reicht werden können. Daraus können bei Nichterreichen der Ziele Verzweiflungsgefühle und bei Erreichen Erschöpfungszustände resultieren. Dies geht meist mit einem Rückzug aus dem gewohnten sozialen Umfeld einher. Auf der organisationalen Ebene tragen unklare Strukturen und fehlende Rückmeldungen zur Entstehung des Syndroms bei. Das Endstadium des Burnout (Meltdown) ist durch chronische Hilflosigkeitsgefüh-le, häufig psychosomatische Beschwerden und Suizidgedanken geprägt.
Aus dem Wort Trainee abgeleiteter Begriff, der die gecoachte Person (den/die Klientin) bezeichnet. Dieser Begriff ist weit verbreitet, impliziert jedoch zugleich ein Beziehungsgefälle zwischen Coach und Coachee und widerspricht damit dem Grundgedanken des Coachings als interaktives Geschehen zwischen gleichberechtigten Parteien.
Bewältigungsstrategien, mit denen Probleme, Herausforderungen, Belastungen usw. gelöst werden sollen. Mögliche Formen des Copings sind z.B. das Sammeln von Informationen über ein Problem, die genaue Vorbereitung auf eine kommende Herausforderung, das Erlernen von Entspannungstechniken, aber auch das Verdrängen von Belastungen. Generell sind die Bewältigungsstrategien sehr unterschiedlich und ihre Auswahl hängt von den persönlichen Lernerfahrungen des Individuums, seinem sozialen Umfeld, seiner Art der Wahrnehmung und Informationsverarbeitung und zahlreichen weiteren Fak-toren ab.
Ciarrochi et al. (1999) „Adäquate Wahrnehmung von Emotionen bei sich selbst und anderen, angemessener Ausdruck von Emotionen, und adaptive Regulation der Emotionen in der Art und Weise, daß dadurch die Lebensqualität erhöht wird. Als einer der Mitbegründer dieser Forschungsrichtung wird Daniel Goleman gesehen.
Das Enneagramm ist ein sehr altes Modell der Welt- und Menschendeutung. Es beschreibt neun Basistypen, die entwicklungspsychologisch begründet sind und sich hinsichtlich ihrer Wahrnehmungs-, Denk-, Fühl-, und Verhaltensmuster unterscheiden. Ursprünglich war es als Leitlinie zur Selbstbeobachtung entwickelt worden.
Der Ursprung dieser Lehre ist nicht genau bekannt. Sie wurde über Jahrhunderte, vielleicht sogar Jahrtausende, mündlich überliefert und nachweislich 1916 von dem armenischen Weisheitslehrer Georg Iwanowitsch Gurdjieff nach Europa geholt. In den 60er Jahren wurde dieses Modell von dem aus Bolivien stammenden Philosophen und Lehrer Oscar Ichazo mit dem Wissen der westlichen Psychologie verbunden. Seitdem wurde es von Vertretern der humanistischen Psychologie (insbesondere Claudio Naranjo) kritisch erprobt und weiterentwickelt.
Das Enneagramm stellt ausgehend von neun Charaktertypen neun unterschiedliche, in sich selbst stimmige psychische Strukturen vor. So bietet es eine klare Grundlage für unser Verständnis dessen, was in unserem Innern vorgeht und wie es sich abspielt. Jeder Persönlichkeitstyp ist definiert durch emotionale Gewohnheiten, charakteristische Gedankenmuster und einen individuellen Stil, seine Beziehungen zu anderen Menschen zu gestalten.
versteht sich als Netzwerk, Methode und Philosophie. Das Netzwerk wurde 1992 durch Julio Olalla gegründet und ist hauptsächlich in den USA, Südamerika und Großbrittanien aktiv. Der Newfield Ansatz: Die Art wie wir die Welt und uns begreifen beeinflusst unser Handeln. Unsere Wahrnehmungen sind abhängig von unseren Glaubenssätzen und unserer Physiologie, von den Gesprächen die wir führen (oder auch nicht führen), von unserem Repertoire an Emotionen, von Organisationen, denen wir angehören, uvm. Indem wir herausfinden, auf welche Weise wir die Welt betrachten und wahrnehmen, entdecken wir die „Fallen“, die uns daran hindern, unsere Ziele zu erreichen.Für mehr Informationen: s.kurka@dvct.de oder www.newfieldnetwork.com
Technik, die im Coaching eingesetzt werden kann. NLP- Handlungsmodelle dienen einer Verbesserung der zwischenmenschlichen Kommunikation sowie der persönlichen Entfaltung.
Ein durch die ISPI (siehe ISPI.org), USA ausgebildeter Consultant, der in Unternehmen nach Potenzialen sucht, um sie dem Unternehmen zu erschließen.Die Tätigkeit des Performance Consultant ist streng prozessorientiert und betrachtet Prozesse auf den Ebenen Unternehmen, Workgroup/Abteilung, Prozess und Arbeitsplatz. Implementierungshilfen sind in der Regel Workshops, Seminare zum Transport der gewünschten Verhaltensveränderungen, veränderte Entlohnungsmodelle, Aufgabenstellungen an das Marketing, Entwicklung einer Kommunikationsmap, Personalsuche, Management - Seminare u.v.m.
Der Begriff 'Suggestopädie' lehnt sich an das englisch Wort 'to suggest' (vorschlagen) an und bezieht sich auf die Palette gehirngerechter Lernwege. Die Überlegenheit von suggestopädischem Sprachentraining bestätigen moderne Untersuchungen wie z.B. von Prof. Dr. Mandl oder Dr. Friedrich Sauter.
Die Suggestopädie wurde in den Sechzigern vom bulgarischen Neurologen und Psychotherapeuten Prof. Georgi Lozanov begründet.
Ein Kernelement dieser ganzheitlichen Methode liegt in der Stimulierung beider Gehirnhälften. Im Gegensatz zum traditionellen Lernen, wo nur die logisch veranlagte linke Gehirnhälfte angesprochen ist, wird in der Sugges- topädie durch Einsatz von z.B. Musik, Bildern und Bewegung die rechte Gehirnhälfte ebenfalls aktiviert. Synergetisch zusammen wirkend entfalten beide Hälften ihre volle Effizienz.
Ein weiterer Grundstein der Suggestopädie ist die Erkenntniss, dass die Leistungsfähigkeit des Gehirns deutlich zunimmt, wenn sich der Lernende in einem Zustand körperlicher und mentaler Entspannung befindet. Aus diesem Grund wiederholt der Trainer zweimal am Tag die Lektionsinhalte, während sich die Teilnehmer im Alpha-Zustand befinden. Ohne bewusste Aufmerksamkeit oder Konzentration fließen hier die bereits gelernten Informationen noch einmal ungefiltert ins Gedächtnis.
Modell und Gestaltungsmethode zum Arbeiten und Lernen in Gruppen. Die Themen-zentrierte Interaktion (TZI) wurde 1955 von Ruth C. Cohn begründet und in den USA und Europa weiterentwickelt. Das Modell der TZI strebt ein Gleichgewicht der Faktoren "Thema/Aufgabe", "Person" und "Gruppe" an (in Form eines Dreiecks dargestellt), die von dem Umfeld (einem Kreis) umgeben sind. Grundüberlegung ist, dass in Gruppen immer sachlich-fachliche, individuelle, zwischenmenschliche und die Bedingungen der Umwelt gleichermaßen berücksichtigt werden sollten.
simuliert die Tiefschlafphase im wachen Zustand und steuert anhand eines Muskeltests an den Fingern das Coaching.
Ablauf: Durch schnelles Winken mit einer Hand vor den Augendes Klienten wird eine Art REM-Phase (Rapid Eye Movement) erzeugt, die alle Menschen im Tiefschlaf durchlaufen. Das löst Wirkmechanismen aus, die auf den Verarbeitungsmustern des Gehirns und unseres Nervensystems beruhen. Ein dazu gehöriger Muskeltest zwischen Daumen und Zeigefinger weist dann die Wege, Blockaden oder erstarrten Emotionen bewusst zu machen - und sie zum Abfliessen zu bringen. Stress und Spannungsfelder können abgebaut werden, mehr noch, positive Gefühlsprozesse werden langfristig ins Unterbewusstsein „eingeschweisst“.