Presse Mitteilung

Coachs und Trainer investieren viel Zeit und Geld in Weiterbildung

Mitgliederumfrage des dvct definiert Bildungshunger als Berufsmerkmal für Coachs und Trainer

Hamburg, 15. Dezember 2014. Coachs und Trainer unterstützen ihre Klienten, neue Erkenntnisse zu gewinnen und Handlungsalternativen zu entwickeln. Um das zu erreichen, investieren sie selbst viel Zeit und Aufwand in ihre persönliche Entwicklung: 88 Prozent der Coachs und Trainer planen für das nächste Jahr eine Weiterbildung für sich selbst. Zu diesem Ergebnis kommt eine Umfrage des Deutschen Verbandes für Coaching und Training (dvct) e.V. (Hamburg) unter 228 Trainern und Coachs.
Methodische Vertiefung der Coaching und Trainingskompetenz und persönliche Entwicklung stehen ganz oben auf der Weiterbildungsagenda. Und das, obwohl die Bildungsexperten zumeist bereits über ein hohes Qualifikationsniveau verfügen: 84 Prozent der Befragten besitzen mindestens einen (Fach-) Hochschulabschluss – die meisten davon im wirtschaftswissenschaftlichen oder kaufmännischen Bereich. Neben ihrer Ausbildung zum Coach oder Trainer verfügen die meisten Umfrageteilnehmer noch über weitere Qualifikationen, zum Beispiel über eine Mediations-Ausbildung, eine Methodenausbildung oder Zertifizierungen für den Einsatz bestimmter personaldiagnostischer Instrumente.

Ein Leben vor dem Leben als Coach: Viele haben umfangreiche Führungserfahrung
Darüber hinaus können die Coachs auf eine Menge an eigener Führungs- und Berufserfahrung zurückgreifen: 56 Prozent verfügen über mehr als 16 Jahre Berufserfahrung, 48 Prozent können mindestens neun Jahre Führungserfahrung nachweisen. 74 Prozent der befragten Trainer verfügen über mehr als acht Jahren Berufserfahrung.

Weiterbildung als Wettbewerbsvorteil
Für Vivi Dimitriadou, Vorstandsvorsitzende des dvct, lässt sich die Bildungsbereitschaft der Coachs auf zwei zusammenhängende Ursachen zurückführen: „In einer immer globaleren und komplexeren Arbeitswelt steigen die Anforderungen an die Führungskräfte – und damit auch an die Coachs, ihre Klienten schnell und nachhaltig bei der Entwicklung neuer Lösungswege zu unterstützen. Mit diesem steigenden Anspruch wächst auch die Sensibilität der Klienten: Sie suchen sehr genau aus und achten bei ihrer Wahl des Coachs immer mehr auf verbriefte Kompetenz. Deshalb ist Weiterbildung für Coachs und Trainer der wichtigste Beitrag zur Qualitätssicherung.“ So wundert es nicht, dass die Umfrage ergab, dass die meisten befragten Coachs und Trainer des dvct ungefähr genauso viel Geld in die Weiterbildung investieren wie in das Marketing – ungefähr 10 Prozent ihres Umsatzes.

Unternehmen fragen verstärkt nach Training-Coaching-Kombinationen
Die Marktentwicklung für Ihr Angebot beurteilen Coachs und Trainer durchaus unterschiedlich: 67 Prozent der Coachs gehen von einem wachsenden Markt aus. Bei den Trainern teilen nur 36 Prozent diesen Optimismus. Immer öfter fragen die Unternehmen Kombiangebote aus Training und Coaching nach. Diesen Trend sehen der Umfrage zufolge 55 Prozent der Coachs und 48 Prozent der Trainer. Allerdings sehen beide Seiten auch noch Aufklärungsbedarf in eigener Sache: Nur 28 Prozent der Coachs stimmen der Aussage zu, dass ihr Auftraggeber zwischen Training, Coaching und Beratung zu unterscheiden weiß. Bei den Trainern glauben das immerhin 50 Prozent.

Eine Zusammenfassung der dvct-Umfrage mit ergänzenden Informationen zu Qualifikation & Weiterbildung, Zertifizierung und Tätigkeitsfeldern erhalten Sie unter office@dvct.de.

Der dvct e.V. (gegründet 2003) ist einer der führenden Verbände für Coaching und Training in Deutschland. Er fördert Qualifikation und Ansehen von Coachs und Trainern und entwickelt Verfahren zur Qualitätssicherung und -beurteilung von Coachings- und Trainingsleistungen. Heute hat der dvct über 1.200 Mitglieder.

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