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PM 6/19: Gute Konjunktur für Coachs und Trainer: Angebote für Changemanagement und Führungskompetenzen besonders gefragt

Mitglieder des dvct rechnen laut Umfrage des Verbandes mit steigenden Umsätzen in 2020

Hamburg, 20. November 2019. Coachs und Trainer blicken optimistisch auf 2020 und rechnen mit guter Auftragslage. Zu diesem Ergebnis kommt eine Umfrage des Deutschen Verbandes für Coaching und Training (dvct) e.V. An der Studie haben 255 dvct-Mitglieder teilgenommen.

30 Prozent der Coachs und Trainer rechnen für das nächste Jahr mit einem höheren Auftragsvolumen als im Vorjahr. 34 Prozent gehen von gleichen Umsätzen aus. Nur zehn Prozent der Coachs und 19 Prozent der Trainer rechnen mit schlechteren Geschäftszahlen im Jahresdurchschnitt.

Der Optimismus der Coachs und Trainer speist sich aus dem Anpassungsbedarf, den die Digitalisierung und neue Arbeitsformen für Menschen und Unternehmen mit sich bringen. Coachs werden vor allem bei Herausforderungen in Führung und Management gebucht. Bei den Trainern steht „Changemanagement“ mit 77 Prozent der gesamten Nennungen an der Spitze der Auftragsliste, gefolgt von Themen zu Führung und Management (48 Prozent) und Konflikt- und Krisenmanagement (45 Prozent).

Motivatoren, Begleiter und Prozessgestalter für den digitalen Wandel

„Die Digitalisierung ist mittlerweile in den Unternehmen angekommen – zumindest in Form der Einsicht, dass Wandel nicht von selbst passiert, sondern immer Initialisierung, Begleitung und Motivation erfordert. Hier bieten Trainer und Coachs wichtige Unterstützung. Sie tragen wesentlich dazu bei, dass bei allen Möglichkeiten der neuen Technologien und Algorithmen der Mensch nicht aus dem Blickfeld gerät“, beschreibt Gianni Liscia, stellvertretender Vorstandsvorsitzender des dvct, die aktuellen Herausforderungen für Coachs und Trainer. Die aktuellen Trendthemen, auf die sich die Umfrageteilnehmer für 2020 einrichten, reichen von „Überlebenskursen in der neuen Arbeitswelt“ bis zum Führen von autonomen Teams, Selbstfürsorge und „gesunder Karriere“. Das alles zunehmend virtueller und digitaler: Die Coachs und Trainer sehen virtuelle Coachingsitzungen und Blended Learning, die Kombination von Bildschirm-Lernen und Lernen im Trainingsraum, auf dem Vormarsch. Für das klassische Präsenztraining rechnen sie mit immer kürzeren Trainingseinheiten.

Investitionen in die eigene Entwicklung sind Coachs und Trainern wichtig

Dass sich Coachs und Trainer als Mittler und Vermittler zwischen Mensch und Technik verstehen, zeigen auch die Antworten auf die Frage nach den eigenen Weiterbildungsinteressen. In diesem Jahr gaben die meisten (68 Prozent) an, Seminare zur thematischen und methodischen Vertiefung von Branchen und Fachwissen besucht zu haben. Im vergangenen Jahr lag mit ebenfalls 68 Prozent „Persönlichkeitsentwicklung“ auf Platz Eins der Bildungsinteressen. Die Investition in die eigene Entwicklung ist bei Coachs und Trainern ungebrochen hoch: 93 Prozent der Coachs und 92 Prozent der Trainer investierten 2019 mehr als drei Tage in die persönliche Entwicklung. 23 Prozent der Coachs und 24 Prozent der Trainer investierten sogar mehr als zehn Tage.

Eine Zusammenfassung der dvct-Mitgliederbefragung ist auf www.dvct.de abrufbar.

Der dvct (gegründet 2003) ist der größte Verband für Coaching und Training in Deutschland. Er fördert Qualifikation und Ansehen von Coachs und Trainern und entwickelt Verfahren zur Qualitätssicherung und -beurteilung von Coachings- und Trainingsleistungen. Heute hat der dvct annähernd 1.600 Mitglieder.

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Pressekontakt:
Deutscher Verband für Coaching und Training (dvct) e. V.
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