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Webinar mit Lukas Derks: Den mentalen Raum verstehen - oder wie der Geist Symptome produziert am 11. Dezember 2019 um 19 Uhr

Was ist „normal“ im mentalen Raum?
Wie kann man Grundmuster mentaler Gesundheit bestimmen?
Gibt es eine Alternative zu den Diagnosemanualen DSM-5 oder ICD-10?
Gibt es Muster im inneren Raum, die auf bestimmte Symptome hinweisen?

Diese und mehr Fragen hat Lucas Derks im Rahmen seiner jahrzehntelangen Arbeit beantwortet. Er hat das MSD-1 entwickelt, welches im Frühjahr 2019 von der Society for Mental Space Psychology veröffentlicht wurde. Das MSD-1 (Mental Spatial Diagnosis One) soll eine Ergänzung zum DSM-5 darstellen. Wenn Sie es öffnen, werden Sie feststellen, dass es sich nicht um Symptomlisten handelt, sondern um Bilder dreidimensionaler Muster im subjektiven Raum im und um den Klienten. Auffällig ist auch, dass keine endgültigen Kategorien von Syndromen benannt werden, sondern nur Ideen, wie bestimmte räumliche Konfigurationen mit DSM-5-Kategorien verknüpft werden können.

Wir finden auch "Referenzkonfigurationen". Letztere sind der Bezugspunkt für das, was im Allgemeinen nicht problematisch ist: für das, was "gesund" oder "normal" ist. Es ist am besten, diese "Referenzkonfigurationen" mit dem Wert von 37° C auf einem Fieberthermometer zu vergleichen. Wenn ein Arzt sieht, dass der Patient 37° hat, weiß er: "Die Temperatur ist normal". Im MSD-1 finden wir auch "Referenzkonfigurationen" für die Zeit. Wenn Sie die Zeit in der vorgeschlagenen Weise dargestellt haben, haben Sie keine besonderen Probleme mit der Planung und Motivation.

Zur Person: Lucas Derks ist Dipl. Sozialpsychologe aus den Niederlanden. Auf seiner Suche nach NLP-artigen Methoden für die soziale Psychologie hat seit 1993 zu der Entwicklung des sozialen Panorama Models geführt, für das er weltweit bekannt ist. Dieses Model wird überall da genutzt, wo es um die Repräsentation sozialer Beziehungen geht. Seine bekanntesten Anwendungsbereiche findet man in Coaching, Psychotherapie, Gruppendynamik und Politik.