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Die Mimikresonanz®-Methode von Dirk W. Eilert

Überwinden Sie den Wackeldackel-Reflex: Einwände auf einen Blick erkennen

Kennen Sie das? Sie sitzen in einem Vortrag, die vortragende Person möchte mit ausladenden Gesten von ihrer großartigen Idee überzeugen und jedes Mal wenn sie Sie ansieht, nicken Sie eifrig. Aber eigentlich stimmen Sie dem Gesagten gar nicht zu. Stattdessen denken Sie sich: “Was für ein Blödsinn!“ nicken aber trotzdem weiter. Das liegt daran, dass unser nächster Verwandter nicht der Affe, sondern der Wackeldackel ist. Innerlich denke ich mir „Nein“, äußerlich sage ich durch mein Nicken aber „Ja“, ohne es zu meinen. Nicken ist ein soziales Schmiermittel. Aufgrund unserer Höflichkeit unterliegen wir in solchen Situationen also dem Wackel-Dackel-Reflex. Doch wie erkenne ich ein inneres Nein, wenn ich auf der Position des Vortragenden stehe? Wie überwinde ich als Trainer oder Trainerin den Wackel-Dackel-Reflex? Schließlich steht die Antwort nicht auf der Stirn der Teilnehmenden geschrieben. Tut sie doch! Es gibt sieben mimische Einwandsignale, die Ihnen zeigen, ob eine Person gerade innerlich den Kopf schüttelt oder nickt. Wenn Sie diese Signale frühzeitig erkennen und wertschätzend aufgreifen, ist eine überzeugende Darbietung garantiert. Aber Achtung: die unausgesprochenen Einwände treten sehr schnell im Gesicht Ihrer TeilnehmerInnen auf. Meist in Form von sogenannten Mikroexpressionen – sehr schnellen Gesichtsausdrücken mit einer maximalen Dauer von 500 Millisekunden. Diese treten unwillkürlich auf und geben Aufschluss über Gefühle, die der Person noch nicht bewusst sind bzw. die sie lieber geheim halten möchte. Auf die folgenden Signale sollten Sie in Ihrem nächsten Training besonders achtgeben, um aufkeimende Einwände blitzschnell zu erkennen und angemessen darauf reagieren zu können:

1.        Das Zusammenziehen und Senken der Augenbrauen
2.        Das Hochziehen der Augenbrauen
3.        Das Hochziehen der Oberlippe
4.        Das Rümpfen der Nase
5.        Das Schürzen der Lippen
6.        Das einseitige Anpressen des Mundwinkels
7.        Der „Facial Shrug“

Doch wie reagieren Sie nun, wenn Sie ein mimisches Einwandsignal beobachtet haben? Um die Emotionen und Einwände Ihres Gegenübers wertschätzend aufzugreifen, nutzen Sie eine der beiden Resonanzstufen:

1. Resonanzstufe: Spiegel-Aussagen

Mit Spiegel-Aussagen koppeln Sie Ihre Beobachtung verbal zurück. Stellen Sie sich vor, Ihr Gesprächspartner zieht die Augenbrauen hoch. Eine Spiegel-Aussage könnte hier lauten: „Sie runzeln gerade die Stirn.“ Bitte achten Sie darauf, dass es sich bei den Spiegel-Aussagen nicht um Fragen handelt. Wir fragen also nicht „Runzeln Sie gerade die Stirn?“, sondern nutzen unsere Aussage als Spiegel des Beobachteten. Eine Ich-Aussage anstatt einer Frage erhöht enorm die Wahrscheinlichkeit, dass ein konstruktiver Dialog in Gang gebracht wird.

Dies sind ein paar Beispiele für klassische Spiegel-Aussagen:

·         „Sie runzeln die Stirn.“
·         „Sie schütteln den Kopf.“
·         „Sie nicken.“
·         „Sie lächeln.“

2. Resonanzstufe: Interpretation mit Ich-Wahrnehmung

Koppeln Sie in dieser Resonanzstufe wertschätzend die Gefühle Ihres Gegenübers zurück: „Wenn ich es richtig sehe, sind Sie gerade verunsichert.“ – anschließend können Sie dies ggf. hinterfragen: „Darf ich nach dem Grund fragen?“ Setzen Sie nach der Resonanzaussage stets eine Pause. Dies regt den anderen dazu an, direkt auf die Resonanzaussage zu antworten und Ihnen mitzuteilen, ob Sie mit Ihrer Beobachtung richtig lagen oder nicht. In manchen Situationen während eines Seminars erscheint es auch angemessen, die Privatsphäre der Person zu wahren und ggf. noch einmal unter vier Augen in der Pause nachzuhaken. Wichtig ist in jedem Fall im Hinterkopf zu bewahren, dass Körpersprache und Mimik uns lediglich Hinweise auf den Zustand eines Menschen geben, aber niemals Beweise. Außerdem vermag uns die Mimik nicht zu verraten, warum ein bestimmtes Gefühl auftritt. Ein Gefühl von Ablehnung zum Beispiel kann seinen Auslöser sowohl in der Außenwelt als auch in der inneren Wahrnehmung haben, etwa durch einen Gedanken oder eine unangenehme Erinnerung.


Die Mimikresonanz®-Methode von Dirk W. Eilert

Sehen, was unausgesprochen ist

Hat er mich angelogen? Oder sagt er die Wahrheit? Habe ich bei meinem Klienten etwas bewirken können? Hat den Teilnehmern mein Training wirklich gefallen? Solch eine oder eine ähnliche Frage hat sich wahrscheinlich jeder im Bereich Coaching und Training schon einmal gestellt. Wer möchte nicht mal hinter die Fassade schauen und wissen, was in den Köpfen anderer Menschen vorgeht, was sie denken und wie sie wirklich fühlen. Der bekannte Fußball-Coach Pep Guardiola hat einmal gesagt: „Ich brauche nur fünf Minuten, um die Taktik unseres Gegners zu entschlüsseln“. Stellen Sie sich vor, Sie bräuchten nur wenige Augenblicke, um die Körpersprache anderer Menschen treffsicher zu entschlüsseln und deren Bedeutung zu verstehen. Um klar zu sehen, wie sich die Person fühlt, was sie denkt, wie sie als Persönlichkeit tickt. Ob sie gerade die Wahrheit sagt oder lügt. Zu sehen, was nicht gesagt wird. Was nicht ausgesprochen aber dennoch sichtbar ist.

Im Jahr 2011 hat Dirk W. Eilert die Mimikresonanz®-Methode entwickelt, mit dem Ziel jeder Person die Kompetenz an die Hand zu geben, nonverbale Signale präzise und sicher zu lesen, um menschliches Verhalten und Erleben tiefgreifend zu verstehen.

Aber warum sollten wir eigentlich überhaupt die Körpersprache berücksichtigen? Reicht es nicht aus, einfach auf die Worte zu achten? Wenn Sie das Nonverbale in der Kommunikation vernachlässigen, dann ist das so, als ob Sie versuchen in einem unübersichtlichen Labyrinth den Ausgang zu finden – und zwar im Dunkeln. Speziell die kleinen und meist subtilen Signale der Mimik, aber auch die Zeichen der restlichen Körpersprache sind wie Lichtblitze, die das Labyrinth der Kommunikation immer wieder erhellen. Sie geben Ihnen Orientierung, lösen manches Rätsel auf und helfen Ihnen zielsicher zu navigieren, ohne sich zu verirren. Das Nonverbale zu berücksichtigen, bedeutet: 100 Prozent Wahrnehmung – den ganzen Menschen zu sehen, statt sich nur auf die Worte zu verlassen. Nur mit diesen 100 Prozent können Sie wirklich verstehen, was in anderen Menschen vorgeht, was sie denken und fühlen. Denn wir sind nonverbale Wesen: unser Körper sendet in jedem Augenblick unzählige Signale, von denen die meisten Menschen nicht einmal ahnen, dass sie existieren. Mit etwas Übung können Sie lernen, diese Zeichen glasklar zu sehen.

Wie komme ich auf die 100 Prozent?

Sehen Sie nicht nur, beobachten Sie und nehmen Sie das Unausgesprochene wahr – so wie es einst Sherlock Holmes getan hat. Dies gelingt, indem Sie Ihren Beobachtungsmuskel Stück für Stück trainieren und konsequent das Beobachtete rückkoppeln. So lernen Sie, Mimik und Körpersprache richtig und präzise zu lesen. Schauen Sie vor allem in Schlüsselmomenten eines Gesprächs ins Gesicht Ihres Gesprächspartners und achten Sie bewusst auf das Mienenspiel, zum Beispiel wenn Sie offene, aktivierende Fragen stellen. Gerade im Coaching oder in der Therapie kann Ihnen das wertvolle Hinweise auf versteckte Themen geben. Mit der Zeit werden Sie merken, dass Ihnen Zeichen auffallen, die Sie früher übersehen haben – und das spüren auch Ihre Klienten/innen.


Dirk W. Eilert
ist als selbständiger Trainer, Speaker und Autor tätig und hat sich auf nonverbale Kommunikation, insbesondere auf die Emotionserkennung durch Mimik und Mikroexpressionen, sowie Coaching für emotionale Leistungssicherheit auf der Bühne spezialisiert, http://eilert-akademie.de/.


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