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PM 7/21: 12. Coaching & Training Award des dvct 2021 baut Brücken zwischen analogen und digitalen Welten

Preisträgerinnen helfen mit „Führungsrolle vorwärts“ auch virtuell authentisch zu bleiben

 

Finalist*innen und Jury

Siegerinnen mit Dr. Lars-Peter Linke, dvct

Hamburg, 24. November 2021. Mit einer Aufforderung zur „Führungsrolle vorwärts“ haben Corinna Waffender und Sabine Hellwig die Jury des dvct Coaching & Training Awards dvct überzeugt. Sie durften die Auszeichnung nach dem Finale auf der festlichen Siegerehrung in der historischen Hamburger Kaffeebörse entgegennehmen.

Die Jury hob bei der Bewertung des Konzepts das Zusammenspiel von analogen und digitalen Ansätzen hervor, das einen hohen Kundennutzen für Führungskräfte bietet, die auf virtuellen Plattformen ebenso sicher, bewusst und authentisch führen möchten wie in der realen Welt. Dazu kombinieren Corinna Waffender und Sabine Hellwig aus Berlin körperorientierte und kreativen Methoden. Die beiden Coachs arbeiten in Teamarbeit mit verteilten Rollen: Corinna Waffender, Generation Babyboomer, bringt fundierte körperorientierte Kenntnisse als Tanz- und Ausdruckstherapeutin ein. Sabine Hellwig, Generation Y, nutzt ihr Know-how als digitale Produktentwicklerin und im bedürfnisorientierten Denken, wie es zum Beispiel durch Design Thinking gefördert wird.

„In diesem Jahr setzen viele der eingereichten Konzepte auf Wege und Möglichkeiten, Menschen Unterstützung beim Wechsel von realen in virtuelle Welten zu geben. Das Siegerkonzept zeigt uns deutlich, dass dieser Wandel nicht bei Tools und Techniken beginnt, so entscheidend diese auch sind. Der Wandel zur digitalen Führungskraft beginnt beim eigenen Ich, die Führungsrolle vorwärts folgerichtig auch beim eigenen Körperempfinden“, gratuliert Lars-Peter Linke, Vorstand des dvct, den Siegerinnen.

Auch im künstlichen Raum darf man Fehler machen: Trainings- und Coachingkonzepte mit Virtual Reality
Im Finale wurden zwei weitere Konzepte mit dem Signet „Qualifiziertes Produkt 2021“ ausgezeichnet: Petra Isabel Schlerit und Sandra Mareike Lang stellten ihr Train-The-Trainer-Konzept "TechnologieInnovation für Trainer*innen & Coachs: Virtual Reality Wieso? Weshalb? Warum?" vor und erlaubten es der Jury und dem Publikum des Finales, am eigenen Leib zu erleben, wie das Training der Zukunft im komplett virtuellen Raum gestaltet werden kann. Dazu verteilten sie Virtual Reality-Brillen und gaben Einblicke in Soft-Skill-Seminare und Coachings in künstlich erzeugten Räumen.

Der Jury gefiel im Finale nicht nur der überzeugende Umgang mit der Technik, sondern auch die Haltung der Trainerinnen Petra Isabel Schlerit und Sandra Mareike Lang. Ihr Konzept bietet Trainer*innen, die bisher wenig oder gar keine Berührung mit der VR-Technik gehabt haben, die Möglichkeit, Fehler zu vermeiden und schnell Trittsicherheit in einem völlig neuen Umfeld zu gewinnen. „Virtuelle Trainings werden“, ist die Jury nach der Präsentation zum Finale überzeugt, „ganz schnell Realität“. Umso wichtiger sei es für Trainer*innen und Coachs, auch in diesem Raum anschlussfähig zu sein.

Auch das Bauchgefühl lässt sich skalieren…
In der dritten Präsentation des Tages ging es um das allseits bekannte und immer vorhandene Bauchgefühl – und wie man es sichtbar machen kann. „Scale Coaching“ nennt Sissis Kamarianakis seinen Ansatz, Entscheidungsprozesse in Organisationen mit Algorithmen und Visualisierungen transparenter zu gestalten und zu moderieren. Die Jury sieht viele Einsatzmöglichkeiten für die Idee des „Scale Coaching“, weil es Menschen mit unterschiedlichen Kriterien und Erwartungen an Entscheidungsprozesse zusammenführen und unausgesprochene Einflüsse auf Entscheidungen ansprechbar machen kann.

Inspiration entsteht im Miteinander
In der Jury des Finales waren neben den dvct-Vorständen Birgit Thedens und Lars-Peter Linke auch dvct-Beiratsmitglied Jürgen Neff sowie Silvia Enderle da Silva (Chefredakteurin „Wirtschaft und Weiterbildung“), Käthe Peters (Professorin für Allgemeine Betriebswirtschaftslehre HAW Hamburg) und Heike Baader-Kröger (Head of People Development, Chiesi GmbH) vertreten. „Für die Jury gab es heute nur Gewinner“, fasste Lars-Peter Linke die Stimmung des Tages zusammen – und die Preisträger stimmen einhellig zu: „Einen Award zu gewinnen ist großartig – ebenso wie die Möglichkeit, Teil einer großen Community zu sein“, freut sich Preisträgerin Corinna Waffender. Sie hat sich während des Finales wie während des gesamten Wettbewerbs nicht als Konkurrentin zu anderen empfunden, sondern in Gemeinschaft auf der Suche nach Inspiration. Diese Suche wurde gleich nach der Siegerehrung fortgesetzt, als die Finalteilnehmer*innen dazu übergingen, im Gespräch Möglichkeiten zu erforschen, wie sich verschiedene neue Ansätze kombinieren lassen.

Der Deutsche Verband für Coaching und Training e.V. (dvct) ist der führende Fachverband für professionelle Coachs und Trainer in Deutschland. Mit über 1.600 Mitgliedern repräsentiert der Verband eine große Bandbreite von Coachs, Trainer*innen und Weiterbildungs-Instituten. Vor dem Hintergrund, dass sich die beiden Disziplinen der Personalentwicklung perfekt ergänzen, ist die Berücksichtigung von Coaching und Training unter dem Dach eines Verbands beispielhaft.

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Fotos: Copyright: Markus Contius

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